Mono-alphabetisch + Progressive

Eigentlich müsste ich in diesem Augenblick (also jetzt, während ich diesen Text tippe) lernen, doch stattdessen langweilte ich mich vorhin so sehr, dass ich spontan entschied meine Eltern zu besuchen. Auf dem Weg dorthin wurde ich dann gefragt, ob es, da ich wieder Zug fahren würde, bald es einen neuen Blogeintrag geben würde. Im Grunde habe ich nicht daran gedacht. Naja..egal. Nun komme ich wenigstens dazu, über mein neues Hobby zu erzählen.

Vor einigen Wochen war Jan Girlich[1] in Cuxhaven. Ich weiß spontan nicht, ob ich damals davon schrieb. Jedenfalls ging ich mit ihm zum ersten Mal Geocachen.
Doch was ist Geocaching überhaupt? Ich kannte es vom Hören/Sagen, aber mehr nicht.

Geocaching […], auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Auch die Suche ohne GPS-Empfänger ist mittels genauen Kartenmaterials möglich.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde.


Geklaut aus Wikipedia[2]

Die ersten zwei Caches (Zwischen Schleusenpriel und Wasserturm[3]+Fischerei-Museum Cuxhaven[4]) fanden wir recht schnell. Der dritte war ein Rätsel[5]. Das Rätsel zu lösen war ein Kinderspiel, schließlich sollten wir als Informatiker uns mit Kryptographie auskennen. Unglücklicherweise wurde der Cache gemuggelt, sodass wir an den Zielkoordinaten nichts mehr fanden.

Doch was versteht man unter muggeln?
Muggel nennt man, von Harry Potter übernommen, die unwissenden Menschen, die nichts von Geocaching wissen. Im Idealfall bekommt kein Muggel was vom Caching-Geschehen mit.
gemuggelt ist ein Cache, der von einer unwissenden Person, wie eben gelernt Muggel, gefunden und entfernt wurde.

In Hamburg schaute ich, da ich nichts zu tun hatte, auf die Website[6] und suchte nach Caches in meiner näheren Umgebung. Ich war total erstaunt! Keine 300 Meter entfernt war einer. Der nächste war direkt bei meinem Lieblingsbäcker. WOW

Auf auf dahin und suchen und loggen, dachte ich mir, doch so einfach war es doch nicht. Trotz vieler suchenden Augen (Sophie+Pablo) fanden wir nichts… Das war schon leicht deprimierend…
Erst beim nächsten Gespräch mit Jan erfuhren wir, dass das Ding kaum größer als ein Fingerglied sei, und nicht, wie wir erwarteten, Filmdosengröße habe.

Naja… Und seitdem suche ich, soweit ich Zeit und Lust habe, nach den (bisher zumindest) kleinen Caches um mich da einzutragen.

Dazu muss man sagen:
Der Weg ist das Ziel
Natürlich ist es toll, seinen Namen in die Log-File zu schreiben, doch geht es mehr darum dort hinzufinden.
Ein besonders toller Cache bisher zeigte mir, wieviele Stolpersteine+Bronzeplatten+Gedenkorte in und um die Uni herum sind. Täglich gehe ich an ihnen vorbei, ohne auf diese zu achten.

Ich werde es definitiv weiter betreiben, da ich bisher an Orte geführt wurde, die ich sonst nie gesehen hätte. Dazu lernt man etwas von seiner Umgebung. Außerdem macht es unglaublich viel spaß!

[1]http://vollkorn.cryptobitch.de/
[2]http://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching
[3]Zwischen Schleusenpriel und Wasserturm
[4]Fischerei-Museum Cuxhaven
[5]Ich sehe was, was Du nicht siehst
[6]http://www.geocaching.com/

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