In the Dark

Es ist viel Zeit, seit meinem letzten Bericht zum Fotokurs, verstrichen und ich habe auch einiges gelernt!

Mit der von mir selbst gebastelte Lochkamera, von der ich voller stolz erzählte und so viel Zeit investierte, lief ich voller Vorfreude durch die Stadt und versuchte willkürlich die Situation einzufangen. Da der Film sehr schnell voll wurde, trottete ich zu Budni und besorgte mir neue 400er Filme.
Erwartungsvoll ging ich zu einen kleinen Fotohändler meines Vertrauens, bei dem ich den Film entwickeln ließ. Aufgrund der Befürchtung, das ich den Film nicht weit genug… oder zu weit drehte, gab ich ihn bei einem Fotohändler meines Vertrauens ab. Dieser entwickelte ihn noch selbst, ohne den Film eventuell mitten im Bild abzuschneiden. Davon ging ich von Budni mit den Maschinen aus.
Unglücklicherweise wurden alle Fotos nichts!!!! Dank meiner detektivischen Fähigkeiten, ermittelte ich, dass die Pappe, mit der ich die Kamera baute,leider zu Lichtdurchlässig war… Das Logo der Kamera konnte man an einigen Stellen auf dem Film sehen… Als ich das herausfand hätte ich heulen können!!!

Doch das machte nicht, als ich von Arnis lernte, wie man die Chemikalien für die Filmentwicklung anrührt. Komischerweise interessierte es sonst niemanden, so kam es mir zumindest vor, da ich die drei Flüssigkeiten fast alleine herstellen musste. Die Schritte der Entwicklung sind: Entwickler I > Entwickler II > Fixierer > Wasser > Wasser > Wasser
Ähnlich ist es bei den Abzügen. Doch dazu später mehr!

Highlight war das gemeinsame Sitzen mit weiteren sieben Personen in absoluter Dunkelheit die sich eine Schere teilen!

Wer hat die Schere? Schmeiß mal rüber!

Heute fingen wir endlich an auch Abzüge zu ziehen. Nachdem wir uns mit den Apparat, das man dafür benötigt, vertraut machten. Die Technik ist leicht zu erklären! Beim Fotografieren wird das Objekt, das man Fotografiert, im Film „gebannt“, ein sogenanntes Negativ entsteht. Bei den Fotos macht man genau das Gegenteil nochmal! Man projiziert mittels einer Lichtquelle das Bild auf dem Negativ auf ein Fotopapier. Dieser ist natürlich Lichtempfindlich. Dieses Fotopapier wird dann, wie der Film zuvor auch, entwickelt.
Die Schritte hier sind: Entwickler > Wasser > Fixierer > Wasser
Das ist genau das, was man aus Filmen kennt: Man befindet sich in einem Raum mit rotem Licht und befördert das Fotopapier mittels Pipette von Bad zu Bad und hängt es danach an eine Wäscheleine.

Fazit: ES MACHT UNGLAUBLICH VIEL SPASS!

So, genug getextet… nun wird es Zeit meine Ergebnisse zu präsentieren! Aufgrund der Digitalisierung der Fotos hat die Qualität leicht gelitten. Wenn man das Stück Papier in der Hand hat, ist es viel beeindruckendet.. aber macht euch selbst ein Bild davon!

Postskriptum: Ich habe an den eingescannten Fotos nichts bearbeitet. Selbst die Ränder sind genau so, wie sie zu sehen sind! Leider sind die etwas heller als in Real.

3 Kommentare

  1. Ich find die Fotos super!
    Mag diese helle Art, und zusätzlich sehen die ausgefrasten Ränder dazu gut aus. 🙂

    Bin schon auf die nächsten gespannt! Vielleicht bin ich das nächste Mal auch dabei.

  2. Die ausgefransten Ränder finde ich persönlich auch richtig passend.
    Wir müssen unbedingt auch weiterhin irgendwas Analoges machen, dass macht zu viel Spaß um damit jetzt wieder aufzuhören. 😉

    Das letzte Bild ist so traurig, dass macht es zu meinem absoluten Favoriten!

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