Turn the lights off

Wie jedes Semester bietet der AStA ein Kulturkursprogramm[1] an und wie anscheinend jedes Sommersemester auch ein Kurs, der „Fotografieren mit Arnis“ heißt. Dabei ist das Thema die Analogfotografie, wobei der Schwerpunkt auf das Entwickeln von Schwarz/Weiß-Filmen liegt. Als ich es las und sah, dass ich an dem angeboteten Termin Zeit haben werde, war mir klar, dass ich daran teilnehmen will.

Glücklicherweise konnte ich Pablo[2] und Rolf[3] dazu überreden, sich mit mir anzumelden. Wahrscheinlich hätte ich mich alleine nicht getraut und hätte sehr viele nette Menschen nicht kennengelernt und den Spaß, den ich bisher hatte, verpasst.

Die ersten drei Termine waren relativ eintönig. Wir trafen uns irgendwo in einem Raum und Arnis erzählte uns theoretische Dinge, die ich schon kannte. Ookeeee, ich gebe zu, ich wusste nicht alles! So erfuhr ich zum Beispiel wie ein Film funktioniert und was es mit dem Entwickeln auf sich hat. Auch haben alle Spiegelreflexkameras ein fünfeckiges Stück Glas, ein Präzisionsprodukt, das das Licht entsprechend lenkt. Daher rühren ganz viele Markennamen (zum Beispiel Pentax).

Leider fielen bisher zwei Termine aus. Doch wir wollten es nicht dabei belassen, so organisierten wir Kursteilnehmer uns selbst und trafen uns, um die Schwarz/Weiß-Filme, die wir schließlich entwickeln wollen, zu belichten. Bisher habe ich dazu nicht viel geschrieben, aber glücklicherweise hat Pablo so einiges in seinem Blog festgehalten![4][5]

Nun ist der Theorieteil des Kurses abgeschlossen und wir bauten uns eine Lochkamera!!!!!! Da es meine erste Lochkamera war/ist und ich somit nicht so viele Erfahrungen damit sammeln konnte, bin ich sehr gespannt auf die Ergebnisse. Ich hoffe, ich habe nicht zu lange.. nicht zu kurz.. belichtet (: Die perfekte Belichtungszeit gibt es nicht.. aber warten wir mal ab (:

Problem an der Kamera ist, dass ich nicht weiß, ob ich den Film nach jedem Bild, das ich machte, zu wenig/zu weit/perfekt weitergedreht habe, um ein anderes Stück des Filmes zu belichten.
Entsprechend kann ich den Film nicht einfach bei Budni abgeben. Wahrscheinlich schieben sie den Film in eine Maschine, die den Film entwickelt und gleich passend zerschneidet. Folglich ist die Gefahr, dass sie den Film an der falschen Stelle schneiden, sehr hoch. Ursprünglich wollte ich mir von Florian L. einige Tipps holen, da ich mich dunkel daran erinnerte, dass er auch mal eine Lochkamera baute[6], nur benutzte er früher keinen Film zur Belichtung, sondern den Sensor seiner digitalen Spiegelreflexkamera.
Ich werde den Film wohl lieber in einem kleinen unabhänigen Fotoladen, der noch selbst entwickelt, abgeben. Zwar bezahle ich hier einiges mehr, doch ist es mir das wert!

Das ist bisher der aktuelle Stand zum Thema: Fotokurs.

[1]http://www.kulturkursprogramm.de/
[2]http://medialermurks.de/
[3]http://www.rolfboom.de/
[4]Analoges Abenteuer
[5]Urban Exploration
[6]http://fotografdracula.de/2010/04/lochkamera/

and * shines like a star

1 Kommentar

  1. kleiner aber feiner photoladen ist definitv besser! obwohl selbst die selten noch richtig entwickeln. also im entwicklerbad etc. aber dennoch können die mehr machen, als budni.
    „wobei“ du bei budni auf die tüte auch „bitte nicht schneiden“ schreiben kannst. soll wohl helfen. habs aber noch nicht probiert.
    leider kann ich dir in hh auch keinen vernünftigen photoladen empfehlen.

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