Mission: Basteln 2

Nach meinem kläglichen Versuch an die Daten durch ausbauen zu kommen versuchte ich mein Glück über einen Flash-Medium. Da ich keins hier habe besorgte ich mir, während mein Mobiler Computer die aktuelle Version von Ubuntu[1] lud, einen USB-Stick von einem alten Schulkameraden.

Voller Hoffnung dass ich nun erfolgreich ein Betriebssystem zum Laufen bekomme und die Daten sichern zu können machte ich mich ans Werk. Ich erstellte aus dem ISO eine IMG-Datei (angeblich erforderlich) und übertrug die Daten auf den Stick.
Verheißungsvoll steckte ich den Stick in den Rechner, startete ihn, änderte im BIOS die Boot-reihenfolge und schaute zu…

… wie er von der Festplatte booten will. ARGH. Was war falsch? Bootreihenfolge? Falsche Option? Die Überprüfung zeigte nichts auffälliges… als ich dann erfuhr, dass der Stick es auch unterstützen muss. Na toll. Ohne weitere Informationen über den Stick konnte ich keine Nachforschungen anstellen, ob er das denn nun kann.

Also verwarf ich die Idee gleich wieder und recherchierte nach einer anderen Methode: Ein Betriebssystem über das Netzwerk zu booten. Erste Anlaufstelle: Google.
Meine Suchanfragen waren anscheinend nicht gerade mit Erfolg geprägt, also ab zur zweiten Informationsquelle: Den Jabber-Multi-Use-Chat (MUC) auf dem Fachschaftsserver. Leider waren die Daten die ich bekam nicht förderlich. Anscheinend bräuchte ich ’spezielle Hardware. ipmi z.b.‘.
Also verwarf ich auch diese Idee.

Keine zehn Minuten rief sie mich an, ob ich zuhause sei und sie etwas aus ihrer Laptop-Tasche abholen könne. Praktisch…ich war zuhause… und hab aufgegeben..also konnte sie ihren Rechner gleich wieder mitnehmen.
Da ging sie gerade aus der Tür raus… bekomm ich im MUC die Info, dass es doch gehe und ich nach DRBL suchen solle. Naja…zu spät, Rechner wieder abgegeben. Sie wird schon eine Möglichkeit finden an ihre Daten zu kommen.

Immerhin hat es spaß gemacht ihn aufzumachen und auseinander zu nehmen (:

soweit für heute

[1]http://www.ubuntu.com/

6 Kommentare

  1. also, ein wenig verwirrt bin ich ob deiner Aussagen schon. Um einen bootfähigen Ubuntu-Stick herzustellen braucht man nur ein iso und unetbootin (am einfachsten auf einem Linux). DMG ist doch Apple-Magie.

    Der Stick muss zum Booten nichts unterstützen, sondern das BIOS des Rechners muss das können. Oft muss dann noch mit ESC oder F12 der Stick als Bootmedium explizit ausgewählt werden.

    Wenn die Netzwerkkarte des Rechners bootp kann, dann brauchst du nur ein Netzwerk mit einem korrekt aufgesetzten tftp-server.

    ipmi ist advanced magic für serververwaltung was hammergeil ist, aber nicht in nem consumer-Rechner zu finden ist. Und für das simple Booten über Netzwerk echt overdone.

    Na, mein Gebrabbel ist jetzt auch hinfällig, aber nächstes mal bring den Rechner doch einfach ins c’t, da finden sich viele Leute, die auch (zufällig) Hardware dabei haben 😉

    Gruß
    Jan

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