nothing lasts forever

Nun kommt mal mein ‚ausführlicher Bericht‘ zum Wochenende. Streng genommen fing es schon am Donnerstag an. Am Donnerstag fuhr ich direkt nach einen acht Stunden Uni-Tag nach Othmarschen. Dort traf ich dann auf meine Eltern (verabredet). Gemeinsam fuhren wir weiter nach Wedel.

Dort angekommen fing ich an zu realisieren was passiert ist. Ich traf auf die Frau+die Kinder. Wir sind nichtmal Verwand. Sie ist die Schwester der Frau des Bruders meiner Mutter (anders: meine Mutter > hat Bruder > hat Frau > hat Schwester). Ihre Kinder sind nicht meine Cousins (sondern die Cousins meines Cousins), aber sind für mich wie meine Cousins. One Big Family!!! Da mach ich keinen unterschied! In der Nacht kam ich dann auch erst um zwei Uhr morgens ins Bett. Schlafen konnte ich zwar weniger, aber das hatte andere Gründe (Einkern-Wasserbett zu zweit+Sägewerk).

Am nächsten Morgen wurde ich schon um sieben Uhr geweckt. Schnell ging ich duschen und zog mir den Anzug an, schon ging es rüber zum anderen Haus. Dort wurde schon einiges am Vorabend vorbereitet aber musste noch einiges erledigt werden! Also hieß es Dauerstress. So schmierte zum Beispiel ich mit meinem Dad+anh Xit+Cau Hai in Rekordzeit über 100 Baguettes.

Nach getaner Arbeit ging es dann zur Kapelle. Dort begriff ich erst richtig, dass es Zeit war um Abschied zu nehmen; dass ich nie wieder mit ihm reden werde/kann. Meine Eltern waren schon drin; ich stand in der Türschwelle und traute mich nicht näher zu kommen. Ich gebe zu: Ich hatte angst. Ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte, was ich denken sollte…
Schließlich hab ich dann genug Mut gesammelt um mich zu meinen Eltern zu begeben. Sie saßen in der dritten Reihe.
Als ich da saß und auf den Sarg schaute wollte ich nach Vorne gehen; ihn zum letzten Mal sehen, aber wieder fehlte mit der Mut mich dahin zu begeben. Schließlich war es meine Mutter, die mich unter Tränen dahin führte. Ich hielt es nicht lange dort aus, ich konnte mich nicht länger da aufhalten, ich zwang mich zurück zu gehen.
Als die Zeremonie anfing stand ich, wie mein Dad+Mutter, auf. Auch kniete ich nieder wenn sich die enge Familie niederkniete, und so verblieb ich auch die gesamte Zeit. Zwar blieben die restlichen Anwesenden überwiegend sitzen jedoch hatte ich das Verlangen ihm den letzten Respekt zu erweisen.

Nach dem formellen Protokoll ging es schnellstmöglich zurück. Zwar waren die Vorbereitungen abschlossen, musste aber noch einiges erledigt werden. Später am ‚Abend‘ lies ich dann noch mit meinen Cousins (wie gesagt, rein ‚Bluttechnisch‘ bin ich nicht mit allen verwandt, jedoch ist es für mich als bin ich es) ‚ausklingen’….

Meine Lektion aus dem ganzen: Verbringe so viel Zeit wie möglich mit den Menschen die du Liebst. Wenn sie denn mal gegangen sind ist es zu spät dafür und du wirst es auf ewig bereuen!

important!

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