Ich, 30, vietnamesischer Informatiker aus Cuxhaven, wohnhaft in Hamburg

reunion of the legends

Wieder ist eine Woche vergangen und auch wieder ist viel passiert. Die Woche war obwohl anstrengend auch sehr schön (:
Wie schon erwähnt begann es mit dem Lernen für die Uni. Diese Woche hatte ich erst zwei von regulär drei Übungen. Das liegt, trotz den vier Modulen die ich dieses Semester belege, daran, dass zwei Übungen 14-Tägig sind.

In FGI2[1] müssen wir die Aufgaben Handschriftlich abgeben. Das haben die sich überlegt, um das “Abschreiben” zu erschweren. Eine ziemlich sinnlose Maßnahme! In GDB[2] ist das zum Glück nicht der Fall!! Hier habe ich mein drittes Dokument ge-tex-t (“getecht”). Wahrscheinlich schreibe ich es falsch, möglicherweise gibt es auch keine eindeutige Schreibweise für das was ich meine, aber ich versuche es mal zu erklären.
Ich habe es nicht einfach in einem Textprogramm (wie zum Beispiel Open Office Write; Microsoft Word) hingeschrieben, sondern habe es in Tex[3], einer Markuplanguage niedergeschrieben und Kompiliert. Ich vergleiche es gern mit HTML[4], wo man nicht einfach nur die Inhalte schreibt, sondern das Aussehen definiert.
So definiert man in Tex das aussehen des Dokumentes, zum Beispiel Blattgröße, Ränder, Schrift, etc, anhand von diversen Befehlen.

Tex stellt auch sicher, dass es dann immer gleich aussieht. So werden Inhaltsverzeichnisse dynamisch angepasst.
Beispiel: Ich schreibe ein Buch und verweise in einem Kapitel auf einen bestimmten Satz in einem anderen Kapitel. Editiere ich nun irgendwo im Inhalt, sodass die Seitenzahlen sich verändern muss ich diese Manuell in dem verweis anpassen (In einem Textverarbeitungsprogramm). Tex generiert diese automatisch, ohne dass man sich nur Gedanken drüber machen muss.
Auch eignet sich Tex für Mathematische Formeln, da diese einfach so niedergeschrieben werden können. Oh Ya, es sieht so aus als würde ich Werbung für Tex machen. Nun, der Punkt ist: ich lerne nun Tex.

Das Wochenende war der Highlight der Woche. Nach den Vorlesungen am Freitag machte ich mich in Richtung Cuxhaven. Dort angekommen wurde ich schon erwartet. So verbrachte ich Zeit mit meinen vier Cousins (aus Berlin+Köln+München) Paulina und Cyprian (Verlobte+Sohn von einem Cousin). Nachts fuhr ich zu meinen Eltern und übernachtete dort.
Nach einem zu kurzen schlaf fuhren wir (Mutter+Vater+me) nach Hannover. Die Cousine von meinen Cousins (ya, die Cousine von meinen Cousins, nicht meine Cousine!!) feierte Hauseinweihung. Auch wenn sie nicht direkt meine Cousine ist, ist sie für mich wie eine Cousine. Big Family (:
Dort waren dann noch viiiiele viiiiiiele andere. Ich zähle mal einfach so runter ohne Erwähnung in welcher Beziehung sie zu mir stehen. Das würde den Rahmen sprängen (:
3+3+7+10+3+3+viele Deutsche die ich nicht kenne 😀
Unten im Keller, wo schon ein Kicker stand, haben wir dann eine Wii + MotionPlus mit vier Remotes an den Beamer angeschlossen. Daneben eine PS3 mit sieben oder acht Controllern. Den ganzen Tag war da was los (:
Später, am Abend, als es Ruhiger wurde, und viele schon gegangen sind, saßen wir im Wohnzimmer. Dort wurden die mobilen Spielconsolen ausgepackt. Darunter waren: zwei Nintendo DSi, drei PSP, eine PSP slim. So saßen wir da und Spielten alle mit denen.

Einer der deutschen Gäste (nicht Familymember) meinte nur: “Ich seid ganz schön gut ausgerüstet!”

Zwischendurch spielen wir “Xi lat” mit kleinen Geldeinheiten. Anfangs mit 0,20, später mit 0,50. Über das Wochenende gesehen habe ich etwa 20 Einheiten gewonnen! Das erstaunlichste war jedoch, als einer ausstieg und 0,50 drin lies. Erst ging es an mir vorbei, und ich Verlor. Also verdoppelte ich den Betrag. So ging es weiter, bis “der Phantom” bei 16 war. Nun sagten wir, wenn die nächsten zwei diesen “Jackpot” nicht knacken wandert es in das Sparschwein von Jarvis (Sohn des Hauses; 3 Jahre alt).
Leider wurde daraus nichts, Nam, der dran war, hat es geschafft diese 16 Geldeinheiten zu gewinnen.
“Xi lat” ist eine Art Black Jack. Ich weiß nun nicht ob die Black Jack Regeln die gleichen sind, aber die Zöhlweise ist identisch!

Am nächsten Morgen, mittlerweile war es Sonntag, wurde erstmal ausgiebig gefrühstückt! Nach und nach lichtete sich die Dichte an Menschen. Die meisten begaben sich auf den Heimweg, so auch wir (Mutter+Vater+me). Ich fuhr mit meinen Eltern zurück nach Cuxhaven, statt nach Hamburg, um noch einige Stunden mit ihnen zu verbringen.

Nun ist es Montag früh, ich sitze in der Bahn, und schreibe diesen Blogeintrag, da ich sonst nicht dazu kommen werde! Später sitze ich in der Uni bis 18 Uhr und danach geht es in die Sneak-Preview (wie jede Woche in der ich in Hamburg bin!).
Soweit für heute.

[1]Formale Grundlagen der Informatik 2
[2]Grundlagen der Datenbanken
[3]http://de.wikipedia.org/wiki/TeX
[3.1]http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX#Aufbau_eines_Dokuments
[4]http://de.wikipedia.org/wiki/Html

1 Comment

  1. link

    Da schließ ich mich mal dem Typen an, der das mit der guten Ausrüstung gesagt hat.
    Das ist ja ne richtige Spielhalle da *_*

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